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Die Bevölkerung
in China

Mit rund 1,3 Milliarden Menschen leben heute rund 20% der Weltbevölkerung in der Volksrepublik China, nach Russland, Kanada und den USA flächenmäßig das viertgrößte Land der Erde mit über 3400 vorgelagerten Inseln.

Etwa 1,1 Milliarden Chinesen- das sind rund 90% der Gesamtbevölkerung- gehören zur Volksgruppe der Han, danach folgen die Zuhang mit 18 Mio. Menschen (1,4%), die muslimischen Hui und die Mandschu mit jeweils ewa 10. Mio. (0,8%) sowie die turkstämmigen Uiguren mit 7 Mio. (0,6%) die Yi mit 6 Mio. (0,5%) und die Miao mit 6 Mio. (0,5%) dazu kommen noch rund 5 Mio. Tibeter hinzu sowie etwa 5 Mio. Mongolen in der autonomen Region der Innerne Mongolei.

Bei der Machtübernahme durch die Kommunisten 1953 unter Mao Dsedong betrug die chinesische Bevölkerung kaum 600 Mio. Menschen , 1964 waren es bereits knapp 700 Mio., und 1983 wurde die Milliardengrenze überschritten. Um dieser raschen Bevölkerungszunahme zu begegnen, wurde die gesetzlich verankerte Regelung der Ein- Kind- Familie eingeführt, nach der- von wenigen Ausnahmen abgesehen- jedem Ehepaar grundsätzlich nur noch ein Kind zugestanden wird, sowie das offizielle Heiratsalter heraufgesetzt.
Die offizielle Amtssprache der Chinesen ist Putonghua ("Allgemeinsprach"), das zum nördlichen zweig der sino- tibetischen Sprachfamilie gehört und auf dem Pekinger Dialekt aufbaut. Es wird seit vielen Jahren im Land verbreitet. Daneben gibt es noch 12 weitere Sprachen und zahlreiche Dialekte. Trotz der inzwischen rasch wachsenden Industrialisierung leben heute immer noch etwa zwei Drittel aller Chinesen auf dem Lande. Dies ist auch zurückzuführen auf das Verbot für die Landbevölkerung, in die Städte zu ziehen. Dadurch sollte der Entstehung von Slums vorgebeugt werden.

Die Ursprünge des "Reichs der Mite"reichen weit zurück: Einer Legende nach lebten die ersten Chinesen im Tal des gelben Flusses (Huang He) in Ostchina, archäologisch belegt ist jedoch nur, dass es in dieser Region schon um etwa 5500 v. Chr. erste Reisbauern gab.Im Verlauf der Yangshao- Kultur im Gebiet von Henan (5000- 3000 v. Chr. ) wurden in NordchinaKorb- und Lackwaren, Seide, Textillien, Jadeschmuck sowie Töpferscheibenkeramik hergestellt.

Historisch nachweisbar ist auch die erste Shang- Dynastie um 1500- 1050 v. Chr., deren Hauptstadt in der nordchinesischen Provinz Henan lag. Damals gab es schon differenzierte Landwirtschaft (Hirse, Weizen, Gerste, Reis) sowie eine ausgeprägte Viehhaltung; in diese Zeit fällt auch die Herstellung von Waffen sowie von Masken und Monumentalfiguren aus Bronze. Weitere Erfindungen dieser Epoche waren die Schriftsprache sowie die Technik der Porzellanherstellung. An der Spitze des Reiches stand der König, gefolgt von einer militärisch- aristokratischen Adelsschicht und der Klasse der Priester, die außer für den Ahnen- und Götterkult auch für die Geschichtsschreibung und Tierknochenorakel zuständig waren.Im Verlauf der Zhou- Dynastie (1050- 221 v. Chr.) kam es zu einer weitläufigen Ausdehnung des Reiches, und es entstanden zahlreiche unabhängige Feudalstaaten mit einem durch Erbfolge bestimmten Gottkönig und einer mächtigen adligen Kriegerklasse, deren luxuriöser Lebensstil auf Kosten der verarmten Bauern- und Sklavenschicht ging. Im 6. und 5. Jh. v. Chr., einer Zeit wachsender innen- und außenpolitischer Konflikte, lebten die Philosophen der Begründer des Konfuzianismus, der Begründer des Konfuzianismus, der die Kultivierung menschlicher Tugenden und sozialer Ordnung in den Vordergrund stellt.


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